Im Januar 2007 erfolgte bereits der der Startschuss für das bayernweit angelegte Projekt „Übergang Förderschule - Beruf“ von Kultusministerium und Sozialministerium, das Schülern des Förderzentrums Förderschwerpunkt geistige Entwicklung Möglichkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eröffnen soll. Gemeinsam mit SchülerInnen sollen individuelle Wege in sozialversicherte Arbeitsstellen entwickelt werden. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln der Ausgleichsabgabe und dem Bundesarbeitsmarktprogramm Job 4000.

Zielgruppe sind diejenigen Schüler, die bisher in die Werkstatt für behinderte Mitarbeiter (WfbM) eingetreten wären, sich aber mit entsprechender Unterstützung auch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt integrieren könnten.

Integrationsfachdienste, Förderschulen, Arbeitsagenturen, die beteiligten Ministerien, Integrationsämter, Schulverwaltungen, Bayerische Bezirke und WfbM kooperieren. Professor Dr. Erhard Fischer von der Universität Würzburg hat die wissenschaftliche Begleitung übernommen.

Der Verlauf des Projektes gliedert sich in eine schulische und nachschulische Phase. Begleitet werden die Teilnehmer durch den Integrationsfachdienst.

Von der Bischof- Wittmann-Schule nimmt Thomas Hübner aus der Klasse 11 teil

Am Anfang steht die Diagnose.

Mitarbeiter des IFD und Lehrer suchen Schüler, die die notwendigen Vorraussetzungen mitbringen und Interesse an einer Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt haben. In enger Zusammenarbeit mit den Lehrern begleitet und vermittelt der IFD Betriebspraktika, wo die Teilnehmer Eignung, Fähigkeiten und Belastbarkeit erproben können. Der IFD ist auch verlässlicher Ansprechpartner bei Schwierigkeiten, macht Vorschläge und berät die Betriebe bei der Gestaltung eines Arbeitsplatzes für den möglichen neuen Mitarbeiter. Die Lehrer bringen langjährige Erfahrungen aus der Lebensgeschichte ihrer Schüler mit ein. Der Unterricht vermittelt wichtige arbeits- und lebensrelevante Schlüsselkompetenzen. In der Mitte des 12. Schulbesuchsjahres beruft die Schule eine Berufswegekonferenz mit allen Beteiligten ein, wertet die Praktika aus und wägt Chancen auf dem allgemeinen Arbeitsplatz ab.

Sind die Vorraussetzungen gegeben, beginnt die nachschulische Projektphase, die ein weiteres Jahr verstärkt vom IFD betreut wird.  

In Langzeitpraktika wird die Aufnahme in ein dauerhaftes Beschäftigungsverhältnis vorbereitet. Im Einzelfall kann diese Maßnahme um ein Jahr verlängert werden.

Das Projekt ist zunächst bis 2010 angelegt.

2008 beginnt die zweite Teilnehmergruppe

 

Thomas im Zweiradfachgeschäft Rosenhammer
 

 

Garten- und Landschaftsbau Burger

 

U. Schön-Nowotny für das Berufsschulstufenteam