Unser Name
 

Bischof Georg Michael Wittmann

geb. 22.1.1760 in Finkenhammer/Opf.

gest. 8.3.1833 in Regensburg

Seine Lebensdaten

22.1.1760 22.1.1760 geb. in Finkenhammer bei Pleystein als Sohn einer angesehenen Hammerwerksbesitzer-Familie.
Mit 9 Jahren Besuch des Gymnasiums in Amberg.
Studium der Philosophie und der Theologie - er erwarb das Doktor-Diplom - an der Uni Heidelberg.
21.12.1782 Priesterweihe in Regensburg.
1788 Subregens
1808 für 45 Jahre Regens im Priesterseminar
1821 1821 Domkapitular
1829 Domprobst und Weihbischof
1830

Generalvikar

Nach dem Tod des Regensburger Bischofs "Johann Michael Sailer" wurde er zu dessen Nachfolger bestellt.

Doch noch vor dem Eintreffen der päpstlichen Bestätigung

8.3.1833 Tod von Bischof Wittmann "dem Mann des Gebetes" wie ihn Kardinal Diepenbrock nannte, im Rufe der Heiligkeit.
Seine Ruhestätte fand er im linken Seitenschiff des Regensburger Domes St. Peter.

Seine besonderen Anliegen

  • Das ganze innere und äußere Leben Wittmanns war durchdrungen vom Glauben an Gottes ständige Gegenwart und an sein Wirken und Walten in ihm, in den Mitmenschen, in der ganzen Schöpfung.

  • Er war ein nimmermüder Verkünder des Wortes Gottes in Wort und Tat,

  • ein gesuchter Seelenführer, vorbildlicher Katechet,

  • vor allem aber durch seine wahrhaft heroische Nächstenliebe wurde er in jener, für Regensburg so bewegten Zeit, zum großen Nothelfer der Bevölkerung. Wittmann setze sich besonders für in Not geratene Mitmenschen und für benachteiligte und schwache Kinder besonders für Mädchen ein.

  • Er wird als Wiederbegründer des Mädchenschulwesens in Bayern bezeichnet.

  • Durch die pädagogische und asketische Ausbildung seiner Schü-lerin Karolinia (Theresia) Gerhardinger legte er den Grund zu der weltweiten Kongregation der Armen Schulschwestern von U.L Frau .

  • Als vorbildlicher Leiter und Erzieher von über 1500 Priestern kämpfte er entschieden gegen den damals verbreiteten Geist der Aufklärung.

Warum "Bischof-Wittmann-Schule"

Die Schüler der Bischof-Wittmann-Schule sollten in dem 1970 aufgelösten Bischof-Wittmann-Heim in der Heiliggeistgasse in Regensburg untergebracht werden und diesen Namen übernehmen.

Doch die Schüler konnten dort nicht einziehen, waren vorübergehend in der Kreuzgasse untergebracht bis dann die jetzige Einrichtung erbaut wurde.

Der Name des Hauses, indem unsere Schüler zuerst untergebracht werden sollten wurde übernommen, weil Bischof Wittmann sich für Benachteiligte besonders eingesetzt hat.